Hi du wunderbare Seele
Weißt du noch, wie du ins neue Jahr gestartet bist?
Vielleicht ging es dir wie mir und du warst voller Pläne, Visionen und einem beherzten „diesmal mach ich’s richtig“-Vibe.
Und dann kam 2025. Das Jahr der Schlange.
Transformation pur. Häutung deluxe.
Altlasten, Muster, Beziehungen – alles, was nicht mehr passt, wollte plötzlich gehen. Aufhalten sinnvoll. Dagegen ankämpfen? Keine Chance.
Vielleicht hast du verloren, vielleicht hast du losgelassen. Vielleicht beides.
Vielleicht hat’s dich auch ordentlich durchgerüttelt.
Das Schöne daran?
Du bist noch da.
Mehr „Du" als vorher.
Echter. Authentischer. Roher.
Aber… auch irgendwie müde?
Gut.
Denn genau hier setzt der August an.
Kein Push. Kein „Weiter jetzt“.
Sondern: Pause. Präsenz. Integration.
Der August bringt eine ruhige, weise Energie.
Die Einladung: Nicht leisten. Sondern landen.
Du darfst:
...Landen nach all dem Wachsen.
...Verdauen, was war.
...Raum schaffen, ohne gleich wieder zu füllen.
Weil: Du musst nichts sein. Nichts beweisen. Nichts reparieren.
Die alte Weisheit aus der Vedanta-Lehre sagt:
„Du bist nicht dein Körper. Nicht dein Job. Nicht dein Tun.
Du bist reines, stilles Bewusstsein.“ - Sat-Chit-Ananda (सत्–चित्–आनन्द)
Lies das nochmal.
Und dann… atme.
Tief. Lang. Laut oder Leise.
Spür mal, wie es ist, nichts tun zu müssen. Wie es ist, einfach zu sein.
Der August lädt dich ein, langsam zu werden.
Wie eine Schlange nach der Häutung – nackt, sensibel, weise.
Sie rennt nicht los. Sie spürt. Sie richtet sich neu aus. Sie wartet geduldig, bis alles wieder ganz ist.
Pure surrender.
PAUSE.
Gib deinem System die Erlaubnis, zu atmen.
Lass mal alles stehen, was schreit: „Mach weiter!“
PRESENCE.
Werde radikal ehrlich mit dir: Wie fühlst du dich wirklich?
Wo flüchtest du in Ablenkung statt in Verbindung?
INTEGRATION.
Du musst nicht sofort verstehen.
Lass es sickern. In dein Herz, in deine Zellen.
Nicht mit dem Kopf, sondern mit dem ganzen Sein.
Und ja – es fühlt sich manchmal fremd an, nicht zu leisten.
Aber genau da beginnt echte Heilung.
Denn:
Alles, was du brauchst, ist bereits da.
Du darfst lernen es dir zu erlauben.
Also.
Kein höher, schneller, weiter.
Sondern tiefer, stiller, echter.
In deiner Zeit. In deinem Rhythmus.
Und wenn du glaubst, du müsstest noch etwas „werden“, „finden“ oder „leisten“,
dann erinnert dich diese uralte Weisheit daran:
Pūrṇamadaḥ pūrṇamidam, pūrṇāt pūrṇamudacyate – Isha Upanishad
Das ist vollkommen. Dies ist vollkommen. Aus dem Vollkommenen entsteht nur das Vollkommene.
Du bist nicht leer. Du bist voll. Voller Leben, voller Bewusstsein, voller Wahrheit.
Und wir sind hier, wenn du einen Raum brauchst, der dich daran erinnert.
In liebevoller Präsenz
Katrin
Kommentare